July 21st, 2010

Heute standen 422 Kilometer auf dem Programm. Von Höfn (südosten) bis nach Myvatn (zentralnorden).
Am Anfang ging’s entlang der Küste wo man teilweise das Wasser vor lauter Schwänen nicht gesehen hat.
Danach ging’s dann über ‘nen 800 Meter hohen Pass (was direkt am Meer schon viel ist) in Richtung Inland. Neben diversen Verpflegungs- und Fotostopps (irgenwie könnte man da alle 100 Meter stehen bleiben weil man ‘nen immer noch schöneren Anblick entdeckt) gab’s kurz vor der Ankunft noch ‘nen Wasserfall (der nur über eine als “holprig” ausgewiesene 30 km lange Straße erreichbar war – und des soll was heissen wenn da extra drauf hingewiesen wird!).
Abends gab’s jetzt noch lecker Saibling und dann noch gemeinsames Sitzen in der Abendsonne auf dem Balkon einer der Hütten in denen wir hier untergebracht sind mit Blick auf das direkt angrenzende Lavafeld.
Dummerweise hat sich mein Handy heut’ Mittag spontan neu gestartet und seitdem läßt sich der GPS-Tracker nicht mehr zum Arbeiten bewegen. :-/
Morgen: Wandern und baden.
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July 21st, 2010
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July 18th, 2010
Nachdem heute ein relativ laxes Programm angekündigt war haber wir des (zu zweit) einfach mal erweitert und sind morgens um sechs vor dem Frühstück auf die Klippen neben der Ortschaft gestiegen.
Erster offizieller Programmpunkt war dann das Felsentor das man von diversen Bildern kennen dürfte weil da massenweise Papgeientaucher unterwegs sind. Danach waren dann noch zwei Besuche an den schwarzen Sandstränden hier an denen ‘ne wunderbar ruhige Athmosphäre herrscht auf dem Programm und natürlich die Weiterfahrt zur nächsten Übernachtung.
Da wir dann hier schon um 1630 angekommen sind wurden spontan auch gleich die hiesigen Klippen erklommen (was ich aber nach 9/10 der Strecke abgebrochen hab’ weil mein Fuß a bisserl gemuckt hat).
Unser Busfahrer tut mir mittlerweile übrigens fast schon leid weil der jeden Abend ca. 2 Stunden den Buss putzt (und des wohl muss).
So, und morgen geht’s zum/auf’n Gletscher.
p.S.: Die wollen hier in der Übernachtung (die sehr spassig aussieht) 300 Kronen für 30 Minuten Wifi … suckt.
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July 18th, 2010

So, heute ging’s in Richtung des ominösen Vulkans. Es stand eine ehemalige Lagune am Fuße eines Gletschers auf’m Programm. Mittlerweile ist da nur noch grau zu sehen (wo ehemals alles grün war) und auch der Gletscher is nicht mehr wirklich weiß. Trotzdem (oder gerade deswegen) ein unvergesslicher Anblick.
Leider hatten wir bei der Ankunft ‘nen Platten (und eingegraben hatte sich der Reifen auch noch). Als wir wieder zum Bus kamen (unser Fahrer wollte keine Hilfe) war der Reifen zwar gewechselt aber noch weiter eingegraben. Diverses Schaufeln hat auch nix gebracht aber der dritte vorbeikommende Jeep der’s versucht hat konnte uns dann doch rausziehen.
Ander Stelle muss ich auch mal die Isländer loben denen ich bisher begegnet bin. Da war noch keiner dabei der nich über die Maßen freundlich und hilfsbereit war.
Nachden wir dann (etwas verspätet) weiter fuhren ging’s noch in ‘nen Heimatmuseum.
Zum Abschluss (wie auch zum Tagesanfang) stand dann noch ‘n Wasserfall auf dem Programm.
Mittlerweile sind wir jetzt an der Küste (in Vik) wo’s dann nach’m Essen in der örtlichen Tankstelle noch ‘nen Spaziergang am schwarzen Sandstrand gab’.
Mehr (z.B. zu den Ortschaften hier) die nächsten Tage weil jetzt geht’s schlafen nachdem wir morgen vor’m Frühstück noch auf ‘ne Klippe hier steigen wollen.
p.S.: Das Bild issen “Platzhalter” weil ich heute vergessen hab’ mit’m Handy eins zu machen.
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July 17th, 2010

Ich hoff’ ja insgeheim dass ich die Überschrift noch öfters die nächsten Tage benutzen kann, aber die Landschaft und Ausblicke heute waren einfach atemberaubend.
Wir sind heute zum Landmannalaugar gefahren (über Schotterpisten die einem schmerzlich eine bessere Federung im Kleinbus vermissen liessen). Das ist ein Wandergebiet inmitten mehrer erloschener Vulkane. Das “Basislager” (drei Häuser und zwei Busse die Essen&Trinken verkaufen) da is direkt an’s Ende eines alten Lavafeldes gebaut. Kuckt ‘n bisschen so aus als ob die eine Welle erstarrt is kurz bevor sie das Ganze überfluten konnte.
Von da aus ging’s dann quer durch das Lavafeld los und dann über einen Bergkamm wieder zurück. Oben wehte dann zwar ein sehr eisiger Wind (und die Sonne hat sich heut’ unter Tags auch vornehm zurück gehalten) aber die Ausblicke von da oben waren gigantisch. Einmal wegen der unmittelbaren Umgebung (nennt sich “bunte Berge” da und des ned ohne Grund) und zum anderen wegen dem guten Weitblick bei dem man dann fast auf 360 Grad Gletscher oder Eisfelder gesehen hat.
Auf’m Rückweg gab’s dann noch ‘nen kurzen Fotostopp an ‘nem Kratersee und nochmal ‘nen Wasserfall (wird au ned der letzte Gewesen sein
.
Und morgen soll’s Asche kucken gehen (weil die Lagune die eigentlich auf’m Programm steht eben wegen dieser nicht mehr existiert).
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